Handy in Kinderhand  - Informationen und Tipps für Eltern
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Handys für Kinder – schon ab dem Schulalter?

Handykosten – worauf sollten Sie achten?

Wie funktioniert die Abzocke? –
Verlockende, aber oft teure Angebote


Handys – vom Telefon zum multimedialen
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Macht das Handy krank?

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Handy in Kinderhand
- Informationen und Tipps für Eltern


Macht das Handy krank?

Was man bisher weiß

Die Handytechnologie basiert auf elektromagnetischen Wellen, die über Antennen übertragen werden. Dabei wird jedes Handy auch zu einer Strahlenquelle. Über die Auswirkungen dieser elektromagnetischen Strahlungen wird seit langem gestritten. Vor allem angesichts der auf höheren Masten, Häusern und anderen Gebäuden montierten Antennen wird
kontrovers über die Auswirkungen von so genanntem Elektrosmog auf den menschlichen Körper diskutiert. Vor allem langfristige Auswirkungen wie Krebsrisiko und die mögliche Schwächung des Immunsystems sind noch gar nicht untersucht worden.

Fest steht bisher, dass es sinnvoll ist, die Strahlenbelastung möglichst gering zu halten. Dies gilt vor allem für Kinder und Jugendliche, die so wenig wie möglich zum Handy greifen sollten. Deshalb gelten in anderen europäischen Ländern z.T. geringere Grenzwerte für Handys, teilweise wird sogar vor dem Gebrauch dieser Geräte durch Kinder gewarnt. Vor allem, wenn das Gerät ans Ohr gehalten wird, trifft auf das nahe gelegene Gewebe die höchste Belastung.
 
Strahlenbelastung
Abgesehen von der Strahlenbelastung durch Sendemasten, die je nach Entfernung und Abstrahlwinkel verschieden ist, haben auch die Handys selbst sehr unterschiedliche Strahlungswerte. Die Kenngröße dafür ist der SAR-Wert (Spezifische Absorptions-Rate), er gibt an, wie viel Sendeleistung vom Körpergewebe aufgenommen wird. Angegeben wird dies in Watt pro Kilogramm (W/kg). In Deutschland liegt der Grenzwert bei 2 W/kg (für den Kopf). In den USA ist er z.B. nur halb so hoch.

Risikofaktoren sind also:


  • Handy nah am Kopf,

  • hohe SAR-Werte,

  • schlechter Empfang und

  • lange Telefonate.

Tipps zur Strahlenreduzierung
Es hilft schon sehr, wenn der Abstand zwischen Handy und Kopf vergrößert wird, Handys nicht am Körper getragen und zum Telefonieren z.B. Headsets benutzt werden. Beim Eingeben von Kurzmitteilungen (SMS) – bei Jugendlichen sehr beliebt – ist das Risiko daher wesentlich geringer als beim
Telefonieren selbst. An Orten mit gutem Empfang (wird im Display angezeigt) ist die Strahlung des Handys deutlich reduziert. Erkennen kann man besonders strahlungsarme Handys an dem TCO - Label, das von Computermonitoren her bekannt ist (es erlaubt 0,8 W/kg). Außerdem gibt es auch das Kennzeichen „Blauer Engel“, das einen maximalen SAR-Wert von 0,6 W/kg erlaubt.


Tipps



  • Wer sich über den Strahlungswert seines Handys informieren will, kann unter www.handywerte.de nachschauen.

  • Bis zu einem Wert von 0,5 W/kg gelten Handys als strahlungsarm; Werte über 1,2 W/kg gelten als sehr hoch.